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Selbstbewusstsein und das Gesetz der Anziehung

Resonanz und Selbstbewusstsein

Es wurde in den vergangenen Jahren viel über das sogenannte „Gesetz der Anziehung“ geschrieben und geredet. Die Verfechter dieser Theorie gehen davon aus, dass man alles, mit dem sich der eigene Geist beschäftigt, auch erreichen oder bekommen könne. Und diese Annahmen beziehen sich nicht nur auf immaterielle Dinge, sondern durchaus auch auf ganz Konkretes wie Geld und Wohlstand. gesetz der anziehung web
Man kann von diesen Theorien halten, was man will. Sie beinhalten aber zumindest einen wahren Kern. Der besteht weniger in der Anziehung zwischen Gedanken und Materie, sondern eher in einer Resonanz von beidem.

Das Gesetz der Resonanz

Das zugrunde liegende Gesetz ist nämlich weniger ein „Gesetz der Anziehung“, als vielmehr ein „Gesetz der Resonanz“. Das heißt, dass es jedem Lebewesen grundsätzlich nur möglich ist, solche Dinge in seiner Umwelt wahrzunehmen, die es gedanklich bereits verinnerlicht hat.
Die (Um)Welt, die wir sehen (und von der wir meinen, dass es DIE Realität ist), ist im Grunde immer nur ein Spiegelbild dessen, was in unserem Geist bereits vorhanden ist.
Und das erklärt eben auch, warum zwei verschiedene Menschen scheinbar das Gleiche auf völlig unterschiedliche Weise sehen können.

Es zeigt uns aber vor allem, dass es so etwas wie DIE EINE REALITÄT, die für alle gleich ist, gar nicht gibt. Jeder Mensch sieht "seine" Welt in Abhängigkeit von seinen Vorerfahrungen, seinen Gedanken und Einstellungen auf seine ganz individuelle Weise.

Beispiele

Es gibt eine ganze Reihe von Untersuchungen, die das bestätigen. Ganz einfache Beispiele findet jeder aber auch im eigenen Leben. Wer selbst schwanger ist, sieht plötzlich überall schwangere Frauen oder junge Familien, obwohl es tatsächlich nicht mehr sind, also zuvor. Wer plant, ein neues Auto zu kaufen, sieht plötzlich überall Fahrzeuge des gleichen Modells. Und auch hier haben die sich natürlich nicht über Nacht vermehrt. Es ist lediglich unsere Aufmerksamkeit, die jetzt Dinge registriert, die wir vorher einfach übersehen haben.

Probanden, die die Aufgabe hatten, in einer Menschenmenge lächelnde Gesichter zu finden, stellten fest, dass sich ihre eigene Laune plötzlich deutlich verbesserte. Im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe, waren diese Versuchsteilnehmer der Auffassung, dass sich in der Menge sehr viele Menschen mit guter Laune befanden. Die Kontrollgruppe, die am gleichen Ort unterwegs war, ohne den Auftrag, lächelnde Menschen zu finden, hatte diesen Eindruck nicht.

Noch stärker war der Effekt, wenn die Probanden bei der Suche auch noch selbst lächeln sollten. Diese Gruppe traf auf so viele gut gelaunte und freundliche Menschen, dass es jeder Wahrscheinlichkeit widersprach. Nicht nur dass sie mehr lächelnde Menschen bemerkten, sondern auch die Tatsache, dass andere das eigene Lächeln erwiderten, trug dazu bei.

 

Wie hilft uns das bei der Verbesserung unseres Selbstbewusstseins?

Das Wissen um die Subjektivität der Realität ist vor allem deshalb so wichtig, weil es zwei Dinge gut erklärt:

  1. Warum gehen viele von uns mit so wenig Selbstvertrauen durchs Leben?
  2. Warum scheint es vielen so, dass sie Ihre schlechte Meinung über sich selbst überall bestätigt sehen?

Wer nicht erwartet, etwas Gutes zu sehen, dem wird es auch verborgen bleiben.
Ein Mensch, dem beigebracht wurde, dass er nicht wichtig ist, betrachtet sich selbst auch so und registriert in seiner Welt auch nur die Eindrücke, die das bestätigen.

Es ist so enorm wichtig, das zu verstehen, weil eine Veränderung unserer Weltsicht und unserer Überzeugungen der einzige Weg ist, aus dem ewigen Kreislauf von negativen Erwartungen und deren scheinbarer Bestätigung auszubrechen.

Nur, wenn wir es schaffen, unser Denken und unsere Erwartungen infrage zu stellen, haben wir auch die Chance, uns selbst und unsere Persönlichkeit zu verändern.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Bestseller Selbstbewusstsein kann man lernen!: Tipps & Tricks für mehr Selbstsicherheithttp://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=httpwwwzebrab-21&l=as2&o=3&a=3864270448 von Alexander Stern.
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  • Gast - Gerd B.

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    Rated 5 out of 5 stars

    Eine sehr schöne Beschreibung des Phänomens der selektiven Wahrnehmung. Leute, macht die Augen auf und seht das Schöne in eurer Umwelt. Ihr werdet sehen, dass es euch damit viel besser geht!

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