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Posttraumatische Belastungsstörung

Eine akute Belastungsstörung tritt häufig direkt nach dem Erleben eines schweren Traumas auf.

Solche Traumata können z. B. sein: krieg soldaten waffen

  • ein schwerer Verkehrsunfall
  • der plötzliche Tod einer nahestehenden Person
  • ein Feuer
  • ein Flugzeugabsturz
  • ein Überfall
  • Umweltkatastrophen (Erdbeben, Sturmflut, Vulkanausbruch etc.)
  • Sexueller Missbrauch/Vergewaltigung
  • Entführung/Geiselnahme/Gefangenschaft
  • Krieg (Opfer und Täter)

Besonders häufig wird von Personen berichtet, die eine solche Belastungsstörung im Krieg oder in kriegsähnlichen Situationen erleiden. Dies betrifft sowohl Soldaten als auch Kriegsberichterstatter, Helfer, Ärzte und natürlich auch die Zivilbevölkerung.

Symptome sind u. a.:

  • intensive Furcht
  • Hilflosigkeit
  • Entsetzen
  • Desorientiertheit
  • Gefühl, nicht man selbst zu sein
  • Wut
  • Aggression
  • Teilnahmslosigkeit
  • Schwitzen
  • Herzrasen
  • Übelkeit
  • Unfähigkeit, über das Erlebte zu sprechen

All diese Symptome und Verhaltensweisen sind innerhalb von Tagen oder Wochen nach einem traumatischen Erlebnis nicht ungewöhnlich.
Bleiben die Symptome aber nach einem Monat oder länger bestehen, spricht man von einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Diese kann sich neben den bereits genannten Symptomen vor allem auch in sogenannten Flashbacks und intensiven Albträumen äußern. Als Flashback bezeichnet man eine Situation, in der der Betroffene das traumatische Erlebnis blitzartig noch einmal als äußerst angstbesetzte Situation erlebt. Flashbacks können zum Beispiel dadurch ausgelöst werden, dass der Betroffene durch einen äußeren Reiz (z. B. ein Geruch oder ein Geräusch) an die traumatisierende Situation erinnert wird.

Info

Posttraumatische Belastungsstörungen sind keine Folge von psychischer Labilität oder Veranlagung. Jeder Mensch, der eine traumatische Situation erlebt hat, kann darunter leiden.
Achtung
Eine posttraumatische Belastungsstörung sollte immer von einem Facharzt und/oder Psychologen behandelt werden.

 

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