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Lexikon - psychologische Fachbegriffe

Glossar

Bei Themen rund um die menschliche Psyche tauchen immer wieder Fachbegriffe auf, die nicht jedem geläufig sind.

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Term Definition
Absetzsymptome

Als Absetzsymptome bezeichnet man (unerwünschte) Nebenwirkungen, die nach einer starken Reduzierung oder dem vollständigen Absetzen eines Medikaments oder auch einer Droge, wie zum Beispiel Alkohol auftreten können.

Abusus

Abusus ist die medizinische Bezeichnung für den Missbrauch von Medikamenten, Alkohol, Nikotin oder anderen Drogen.

Affekt

Gemütsregungen und emotionale Zustände werden im Fachjargon oft als Affekte bezeichnet. Typische Affekte sind Angst, Freude, Ärger, Wut oder zum Beispiel Scham. Affekte gehen meist mit körperlichen Reaktionen einher und haben oftmals eine Ausdrucksdimension (z. B. Erröten bei Scham oder Tränen bei Trauer). Im Gegensatz zu Stimmungen bestehen Affekte meist nicht über längere Zeiträume, sondern nur kurzzeitig.

Affektive Störung

Als affektive Störungen werden psychische Störungen bezeichnet, die sich vor allem durch eine krankhafte Veränderung der Stimmungslage auszeichnen.

Alternative Behandlungsformen

Neben den Standardbehandlungsmethoden mit Antidepressiva und Psychotherapie gibt es eine Reihe weitere Behandlungsmöglichkeiten bei Depressionen. Einige kommen nur sehr selten zum Einsatz. Meist, wenn andere Behandlungsmethoden bei einem Patienten keinen Erfolg haben. Dazu gehören zum Beispiel die Elektrokrampftherapie, die Vagusnerv-Stimulation und die Transkranielle Magnetstimulation.

Anamnese

Als Anamnese wird die bisherige Kranken- und Leidensgeschichte eines Patienten bezeichnet.

Antidepressiva

Antidepressiva (Einzahl = Antidepressivum) sind Medikamente, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden.

Anxiolytika

Dies sind Medikamente, deren Hauptwirkung darin besteht, Ängste zu mindern oder zu verhindern.

Aut idem

Aut idem ist lateinisch und bedeutet „oder Gleiches“ (Aut simile = „oder Ähnliches). Man findet diesen Hinweis manchmal auf Rezepten. Der Arzt weist damit darauf hin, dass er nicht das Medikament eines bestimmten Herstellers verschreibt, sondern ein beliebiges mit dem gleichen Wirkstoff (siehe auch „Generika“).

Autonomes Nervensystem
Benzodiazepine

Medikamente dieser Gruppe wirken angstlösend und allgemein beruhigend. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie im Gegensatz zu den Antidepressiva sehr schnell (bereits kurz nach der Einnahme) wirken. Dies kann insbesondere in Notsituationen hilfreich sein. Bei der Einnahme von Benzodiazepinen besteht wie bei allen Beruhigungsmitteln die Gefahr einer Abhängigkeit.

Bipolare Störung

Bezeichnet wird damit eine episodisch auftretende Störung, bei der Stimmung und Antrieb abwechselnd eingeschränkt (depressive Phase) oder extrem übersteigert (manische Phase) sind. Dazwischen liegen Phasen, in denen der Erkrankte scheinbar völlig gesund ist. Die Bezeichnung „bipolar“ wird verwendet, um die beiden Pole des Stimmungsspektrums zu beschreiben, aber auch, um diese Form der Störung von der klassischen unipolaren Depression abzugrenzen.

Burn-out Syndrom

Burn-out oder richtiger Burn-out-Syndrom ist ein Zustand emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit. Gemeint ist damit eine emotionale und geistige Erschöpfung, die in der Regel durch übermäßige Belastungen im Berufs- oder Privatleben ausgelöst wird. So gilt als erwiesen, dass lang andauernder Stress, ohne die Möglichkeit, diesen adäquat abzubauen oder auszugleichen, eine Ursache für das Burn-out-Syndrom ist.

Chronifizierung

Als „chronisch“ werden Erkrankungen bezeichnet, die sich langsam entwickeln und lange andauern. Manche Erkrankungen werden erst zu chronischen Erkrankungen, weil sie zunächst unbehandelt bleiben. Dazu können auch Depressionen zählen. Depressionen, die über einen langen Zeitraum nicht behandelt werden, können zu einer chronischen Erkrankung werden. Deren Heilung kann dann deutlich länger dauern, als wenn sie sofort nach dem ersten Auftreten behandelt worden wäre.

Chronisch-rezidivierend

Chronisch-rezidivierend ist die Bezeichnung für Erkrankungen, die lang andauern, zwischenzeitige Besserung zeigen, aber dann erneut auftreten.

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