ACHTUNG: JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Einige Elemente der Seite werden deshalb möglicherweise nicht korrekt angezeigt.
Lexikon - psychologische Fachbegriffe - Informelle Praxis

Informelle Praxis

Search for glossary terms (regular expression allowed)
Begin with Contains Exact term
Term Definition
Informelle Praxis

Damit sind alle achtsam ausgeführten Tätigkeiten gemeint, die im ganz normalen Alltag durchgeführt werden, ohne dass dabei eine bestimmte Körperhaltung oder ein festgelegter Ablauf eingehalten werden müssen.
Zur informellen Praxis oder „integralen Achtsamkeitspraxis" gehören alle Situationen und Tätigkeiten, bei denen wir innehalten, um uns achtsam bewusst zu machen, was wir gerade tun und was dabei mit unseren Gedanken und Gefühlen geschieht.
Dabei kann es sich auch um ganz einfache Tätigkeiten wie das Zähneputzen, das Händewaschen oder die Essenszubereitung handeln.

Beispiele für die informelle Praxis:

Achtsame Aktivitäten:

  • Achtsame Kommunikation
  • Achtsames Essen
  • Achtsames Autofahren
  • Achtsame Körperreinigung
  • Achtsame Gartenarbeit

Achtsame Übungen:

  • Die STOPP-Methode
  • Innehalten – Atempause

Tipp:
Nicht alle Übungen lassen sich eindeutig der formellen oder informellen Praxis zuordnen. Manche, wie zum Beispiel die Atemübungen, können in beiden Übungsformen vorkommen. So sind Atemübungen sowohl Teil der informellen Übungen wie auch ein Bestandteil der meisten Formen der formellen Meditationen.

Ganz gleich, für welche formelle Übungsform Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie diese möglichst täglich nach dem gleichen Muster durchführen.
Für die informellen Übungen gilt ebenfalls: Umso regelmäßiger Sie diese durchführen, desto besser wird es Ihnen gelingen, immer häufiger achtsame Abschnitte in Ihren Alltag zu integrieren.

Hinweis:
Die Bezeichnung „Übungen" für die formelle und informelle Praxis ist im Grunde nicht ganz korrekt. Im Gegensatz zum Üben eines Musikinstrumentes oder einer Turnübung steht bei der Achtsamkeit kein wirkliches Ziel am Ende der Übungen. Es ist also nicht so, dass man eines Tages feststellt, dass man nun so viel geübt hat, dass man die Achtsamkeit perfekt beherrscht.

Es geht nicht darum, sich ständig zu verbessern oder ein endgültiges Ziel zu erreichen.
Vielmehr geht es bei allen „Übungen" immer darum, alles im Augenblick Erscheinende, ohne Ausnahme, zu registrieren und so zu akzeptieren, wie es ist. Die Praxis oder die Übungen stellen eine Möglichkeit dar, Ruhe und Achtsamkeit zu erleben. Sie sind kein Wettbewerb und keine Trainingseinheiten, die man absolvieren muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Wenn wir im Folgenden die verschiedenen Formen der formellen und informellen Praxis als „Übungen" bezeichnen, geschieht dies in dem oben genannten Sinn, für den der Begriff „Ausübungen" vielleicht zutreffender wäre.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch Achtsamkeit kann man lernen!: Wie Sie durch Achtsamkeit glücklicher und gesünder werden!http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=httpwwwzebrab-21&l=as2&o=3&a=3864270472 von Alexander Stern.
Sie dürfen gerne von Ihrer Website, aus einem Forum o. ä. auf diesen Artikel oder auf unsere Site verlinken.

Depressionen

banner depressionen amazonDepressionen - erkennen - verstehen - überwinden

Der Bestseller bei Amazon.

 

Selbstbewusstsein

banner selbstbewusstsein amazonSelbstbewusstsein kann man lernen!

Mit diesem Buch funktioniert es garantiert.

Alexander Stern - Bücher

Hier finden Sie die Bücher von Alexander Stern:
 
Zum Seitenanfang